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Historie

Der Richard Wagner-Verband Bremen e. V.

Als Richard Wagner mit seiner Frau Cosima im Dezember 1872 Bremen besucht, ist er von der Hansestadt und ihrem Bürgersinn so angetan, daß er die Hoffnung äußert, hier möge sich ein Richard Wagner-Verein gründen. Cosima Wagner hält in Ihrem Tagebuch dazu fest:
„...Diner beim Konzert-Meister Reinthaler; achtzehn Personen ungefähr. Donner und Blitz zu unserer Verwunderung, R. sagt: ’Das bedeutet die Gründung eines Wagner-Vereins in Bremen.’ Es wird sehr hübsch gesprochen, das Ganze macht einen guten Eindruck. Um 6 Uhr Aufführung der Meistersinger; R. wird mit Tusch und Orchester und großer Akklamation seitens des Publikums empfangen.“

Damals allerdings kommt es nicht soweit - es bleibt eine seiner Visionen, die sich erst Jahrzehnte später erfüllen wird. Offensichtlich sieht Richard Wagner bereits einige Jahre später auch nicht mehr den erhofften Erfolg und die Unterstützung in den sich seit 1871 gründenden Richard Wagner-Verbänden - seinen Unmut drückt er offen so aus: „Zu was ein Name, eine Vereinsmarke?...ganz hinter meinem Rücken gründete Heckel einen ersten Wagner-Verein, d. h. eine Vereinigung solcher, die so wohlfeil wie möglich zu Karten für die Festspiele kommen wollten. - Hätte ich diesem Verein von vornherein keinen Werth beigemessen, so hätte ich bereits von 1877 an den Ring des Nibelungen alljährlich für ein zahlendes Publikum aufgeführt, und nie hätte ich wieder nötig gehabt, solchen Ärger zu erleben, wie (ich) jetzt ihn von seiten solcher Vereinsl... erfahren muß.“
Denn, Wagners ursprüngliche Idee war: Unentgeltlicher Zutritt zu den Festspielen für alle!

Wagners Idee... lesen Sie hier weiter...