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Die Jahre 1914-1924

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Der Ausbruch des 1. Weltkrieges 1914 unterbricht abrupt die Sammeltätigkeit für die Stipendien-stiftung. Eine außerordentliche Hauptversammlung am 18. Februar 1915 in Hannover beschließt, mit den Stiftungsgeldern durch „...Kriegseinwirkung notleidend gewordene Künstler...“ zu unterstützen. Natürlich geht das schreckliche Kriegsgeschehen nicht spurlos an den noch jungen Verbänden vorüber. Das Protokoll der Hauptversammlung am 22. Mai 1919 berichtet, daß neben den drei Mitgliedern des Hauptvorstandes lediglich drei Ortsgruppen persönlich vertreten sind, nämlich Eisenach, Hannover und Minden. Die Ortsgruppen Dresden, Halle und Weimar lassen sich durch die Anwesenden vertreten. Immerhin können in den Jahren von 1914 - 1918 70.000,-- Mark für die Unterstützung notleidender Künstler bereitgestellt werden - so der Kassenbericht. Im Rahmen der begrenzten Möglichkeiten wird jetzt - nach Kriegsende - die Wiederaufnahme der satzungsmäßigen Arbeit beschlossen.

Nach einer Zwangspause von 10 Jahren werden 1924 endlich die Bayreuther Festspiele wiedereröffneten und lt. Protokoll der Hauptversammlung vom 24. Juli 1924 in Bayreuth 96 Stipendiaten entsandt. Allerdings berichtet das gleiche Protokoll, daß durch die Inflation das Stiftungsvermögen wertlos geworden ist. Um die Aktivitäten in dieser schwierigen Zeit wirksamer zu bündeln, wird auf Vorschlag des Allgemeinen Richard Wagner-Vereins eine Fusion aller bestehender Wagner-Verbände diskutiert und abgelehnt.

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Der erste Verein in Nürnberg Die 30er-Jahre, Fusion der Verbände